Bildung-Beruf

Wer viel fordert, soll auch helfen

Wer viel fordert, soll auch helfen

Umfrage: Arbeitnehmer sehen den Chef im Falle einer Überforderung in der Pflicht
two men talking

77 Prozent der Arbeitnehmer erwarten vom Chef, dass er sie bei psychischen Problemen im Zusammenhang mit dem Job unterstützt.
Foto: djd/Allianz Deutschland AG/thx

(djd). Arbeiten in Deutschland bedeutet für viele vor allem eines: Stress. So hatten bereits fast drei Viertel der Arbeitnehmer das Gefühl, im Arbeitsalltag größerer psychischer Belastung ausgesetzt zu sein, als gut für ihre Gesundheit ist. Und beinahe jeder Zweite befürchtet sogar, deshalb in einen Burn-out zu geraten. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Ipsos-Umfrage im Auftrag der Allianz zur psychischen Belastung der Deutschen am Arbeitsplatz. Ein sehr interessantes Ergebnis der Studie: Die meisten deutschen Arbeitnehmer sehen bei psychischer Überforderung das Verursacherprinzip. 77 Prozent erwarten vom Arbeitgeber, dass er sie bei psychischen Problemen im Zusammenhang mit dem Job unterstützt. Ganz nach dem Motto: Wer viel fordert, soll bei Überforderung auch helfen.
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Erfahrung plus akademisches Wissen

Erfahrung plus akademisches Wissen

Berufspädagogen im Gesundheits- und Sozialwesen vor neuen
Herausforderungen
© Milena Schlösser |www.milenaschloesser.de

Berufspädagogik wird in Zeiten lebenslangen Lernens immer wichtiger – denn prinzipiell gibt es keine Trennung mehr zwischen Aus- und Weiterbildung.
Foto: djd/Hamburger Fern-Hochschule/Milena Schlösser

(djd). Berufspädagogen sind vor allem in der beruflichen Aus- und Weiterbildung tätig. Sie beraten, beurteilen und begleiten die Teilnehmer einer Bildungsmaßnahme und helfen ihnen, das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Dabei wird Berufspädagogik in Zeiten lebenslangen Lernens immer wichtiger – denn prinzipiell gibt es keine Trennung mehr zwischen Aus- und Weiterbildung. In vielen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens beispielsweise konnte eine Lehrtätigkeit bisher auf Basis einer einschlägigen Berufsausbildung, mehrjähriger Berufserfahrung und einer Weiterbildung ausgeübt werden. Aufgrund der gestiegenen Herausforderungen sollte das Erfahrungswissen des Lehrpersonals künftig durch akademische Expertise ergänzt werden.
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Bessere Chancen am Arbeitsmarkt

Bessere Chancen am Arbeitsmarkt

Beruf/Karriere: Der größte Vorteil eines Fernstudiums ist die Flexibilität
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Umfragen haben ergeben, dass Hauptmotive für die Aufnahme eines Fernstudiums die Verbesserung der Chancen am Arbeitsmarkt und bessere berufliche Aufstiegsmöglichkeiten sind.
Foto: djd/HFH Hamburger Fern-Hochschule

(djd). Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland haben sich längst daran gewöhnt, lebenslang lernen zu müssen. Wer es nicht tut, wird über kurz oder lang auf der Karriereleiter von den lieben Kollegen überholt. Oftmals reicht es aber auch schon, wenn der Kollege oder die Kollegin einen höheren Bildungsabschluss – etwa einen Bachelor oder Master – vorweisen kann, damit man selbst bei der Bewerbung oder einer Beförderung das Nachsehen hat. Ändern kann man dies durch ein berufsbegleitendes Fernstudium, in Deutschland sind derzeit immerhin 160.000 Menschen in den entsprechenden Studiengängen eingeschrieben. Umfragen haben ergeben, dass die Hauptmotive für die Aufnahme eines Fernstudiums tatsächlich die Verbesserung der Chancen am Arbeitsmarkt und bessere berufliche Aufstiegsmöglichkeiten sind.
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