Malerische Impressionen

Malerische Impressionen

Das Ellwanger Seenland kann man besonders gut auf dem Fahrrad
entdecken
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Von Ellwangen aus gelangen Radler entlang des Kocher-Jagst-Radwegs zum Bucher-Stausee.
Foto: djd/Stadt Ellwangen

(djd). Orrotsee, Bucher-Stausee oder Fischbachsee: Malerisch eingebettet in die hügeligen Ausläufer der schwäbischen Ostalb liegen die vielen Gewässer des Ellwanger Seenlandes und laden zu entspannten Naturerlebnissen ein. Im Frühling lässt sich das Seenland besonders gut mit dem Fahrrad erkunden. Als Ausgangsort für kurzweilige Touren bietet sich beispielsweise das schmucke Ellwangen an der Jagst an. Zum Radlerfeierabend kann man die malerische Altstadt mit ihren gemütlichen Lokalen genießen und bei einem Stadtspaziergang Bau- und Kunstschätze entdecken – etwa die spätromanische Basilika St. Vitus oder das fürstpröpstliche Schloss.

Von Ellwangen aus zum Limestor radeln

Zu den schönsten Radwegen, die von dem über 1.250 Jahre alten Städtchen in das Umland der schwäbischen Ostalb führen, gehören der Vier-Sterne-Kocher-Jagst-Radweg, auf dem man am Bucher-Stausee vorbei bis nach Aalen radeln kann sowie der Limes-Rad-Rundweg. Letzterer ein Leckerbissen für alle, die sich für römische Geschichte interessieren. Die 42 Kilometer lange Strecke führt unter anderem zum Dalkinger Limestor, dem Halheimer Römerkastell sowie den Limesmauerresten in Pfahlheim, bevor es durch das idyllische Berg- und Seenland nördlich des Limes wieder zurück nach Ellwangen geht. Eine Erlebnistour für Genussfahrer ist der sogenannte Grüne Pfad, der sich auf 90 Kilometern Länge durch das Ellwanger Seenland schlängelt. Wer nicht die ganze Strecke fahren will, findet mehrere Abkürzungsmöglichkeiten. Ausführliche Tourenbeschreibungen sowie Radkarten als pdf-Datei zum Herunterladen gibt es unter www.ellwangen.de.

Die längste Bank der Welt

Auf dem Grünen Pfad geht es durch schattige Wälder zu vielen Seen und Weihern wie etwa dem Haselbach-Stausee oder dem Muckenweiher. Am Uferrand kann man die Picknickdecke ausbreiten und an warmen Tagen die Füße im Wasser kühlen. Im Häslewald stehen noch einige der 1864 gepflanzten Mammutbäume und die vermutlich längste Bank der Welt. Sie wurde aus einem Douglasienstamm herausgeschnitten und ist mehr als 30 Meter lang. Zu Stippvisiten laden die barocke Wallfahrtskirche Schönenberg, das romantische Deutschorden Wasserschlösschen in Unterschneidheim oder der Limesturm bei Mönchsroth ein. Familien mit Kindern können einen Zwischenhalt im Damwildgehege bei Wört einplanen. Gemütliche Gastwirtschaften verwöhnen an der Strecke mit regionalen Spezialitäten, Biolandbetriebe und andere Bauernhöfe am Weg vermarkten oftmals direkt ihre Produkte.

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