Schon beim Bau vorausdenken

Schon beim Bau vorausdenken

Flexible Hauskonzepte mit Einliegerwohnung besitzen viele Vorteile
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Eine Einliegerwohnung im Eigenheim einzuplanen, zahlt sich für Bauherren mehrfach aus: Das flexible Raumangebot und die finanziellen Vorteile sprechen für sich.
Foto: djd/Fingerhaus

(djd). Ob für das Au-Pair, das bei der Kinderbetreuung hilft, für einen Mieter, um die Haushaltskasse aufzubessern, oder für die Eltern, die nicht mehr alleine leben können: Eine Einliegerwohnung kann heute viel mehr sein als eine solide Geldanlage.

Förderungen und Steuervorteile

Schon beim Bau kann sich die separate Wohneinheit im eigenen Haus auszahlen, denn die staatliche Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bis maximal 50.000 Euro im Rahmen des Programms „Energieeffizient Bauen“ gibt es für jede abgeschlossene Wohneinheit. Zudem kann auch der Tilgungszuschuss der KfW zweimal in Anspruch genommen werden. Zum Steuersparmodell wird die Einliegerwohnung dann, wenn sie vermietet wird. So können in der Steuererklärung nicht nur die Schuldzinsen für ein Darlehen, sondern auch alle auf die Einliegerwohnung anfallenden Kosten geltend gemacht werden.

Laufende Ausgaben für den Erhalt der Wohnung wie Reparaturkosten kann der Vermieter ebenfalls von der Steuer absetzen. Die Mieteinnahmen können aber auch ein wichtiger Baustein für die Finanzierung des Eigenheims sein oder im Alter als Zusatzrente dienen. „Die KfW-Förderung und die steuerlichen Vorteile sind zwar gute Argumente für eine zusätzliche Wohneinheit“, meint Dr. Mathias Schäfer, Geschäftsführer des Fertighausanbieters Fingerhaus: „Aber die Einliegerwohnung eröffnet dem Bauherrn vor allem auch Spielräume, um flexibel auf die unterschiedlichsten Anforderungen reagieren zu können.“

Diverse Nutzungsmöglichkeiten

Das Hausprogramm „Maxim“ des hessischen Anbieters beispielsweise enthält unterschiedliche Planungsvorschläge, welche die zweite Wohneinheit mit Nettogrundflächen von 30 bis 56 Quadratmetern ganz vielfältig in die erste Wohneinheit mit einer Größe zwischen 110 und 153 Quadratmetern integrieren. Zusätzlich haben die Architekten Module für eine Einliegerwohnung entwickelt, die sich je nach Bedarf an jedes Haus des Herstellers anbauen lassen. Genutzt werden kann die Einliegerwohnung vom erwachsenen Kind, das einen ersten Schritt in die eigenen vier Wände machen möchte, zur häuslichen Pflege eines Angehörigen, als separate Geschäftsräume für eine berufliche Tätigkeit oder einfach nur als Mietobjekt. Unter www.fingerhaus.de gibt es alle weiteren Informationen zu den verschiedenen Planungslösungen.